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Vorschriften für Gewerbetreibende

Vorschriften für Gewerbetreibende

Vorschriften für Gewerbetreibende

 

 

Seit Mitte 1992 werden tragbare Feuerlöscher in Deutschland nach DIN-Norm DIN EN 3 zugelassen,

  • Wesentlicher Unterschied zur bisherigen Zulassung ist die Zuordnung und Prüfung des Löschvermögens eines jeden Feuerlöschers anhand von Prüfobjekten (Löschobjekten, Normbrände) statt der Füllmenge.
  • Im Januar 2005 (DIN EN 3) macht die neu geschaffene Brandklasse F eine Überarbeitung notwendig.


Um die Funktionssicherheit von Feuerlöschern zu gewährleisten, müssen diese laut DIN 14406 (EN 3) alle 24 Monate von einem qualifizierten und zugelassenen Wartungsunternehmen gewartet werden.  

Wartungsfristen:

  • Feuerlöscher allg. alle 24 Monate
  • Feuerlöscher nach GGVSE (ADR) alle 24 Monate
  • Feuerlöscher nach StVZO § 35g (Feuerlöscher in Kraftomnibussen) alle 12 Monate

 

Besondere Vorschriften:

In der BGR 111 für Küchen heißt es zum Beispiel: "Zusätzlich zur Grundausstattung von Küchen mit Feuerlöschern müssen, wenn Speiseöle oder Speisefette zu Frittier zwecken erhitzt werden, Feuerlöscheinrichtungen mit nachgewiesener Eignung zum Löschen von Speiseöl- und Speisefettbränden vorhanden sein." Fettbrandlöscher sind nach BGR 111 und BGR 112 in gewerblichen Küchen, Imbissen sowie Bäckereien ein Löschmittel mit nachgewiesener Eignung.

Die ASR  A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ ist im Dezember 2012 erschienen und löste zum September 2013 die BGR 133 ab. Die ASR ist eine Verbindliche Vorschrift für alle Betriebe/Arbeitsstätten und öffentliche Gebäude.

ASR A2.2 als PDF


ASR A2.2

ASR A2.2

Regelt die Feuerlöscherausstattung von Betrieben und öffentlichen Gebäuden. Schreibt Anzahl und Art der Feuerlöscher vor.

BGR 133

BGR 133

BG-Regel Regeln für die Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern.



Ersetzt durch die ASR A2.2

Wartung nach DIN EN3, DIN 14406-4

Wartung nach DIN EN3, DIN 14406-4

In der DIN 14406-4 wird die Wartung der Feuerlöscher vorgeschrieben.